Ein Tag mit Vikuiti in Neuss - Einfach klasse
Abgelegt unter Allgemein, Mac, Palm am 16.06.2007Die Veranstaltung bei 3M in Zusammenarbeit mit der Palm User Group Neuss/Duesseldorf hat mir und allen anderen Teilnehmer ausgesprochen gut gefallen, was ich aus den zahlreichen Rückmeldungen erfahren konnte. 3M hat keine Kosten und Mühen gescheut echte Spezialisten für diesen Tag zu bekommen. Als Einstieg gab es einen Überblick über die Firmengeschichte und die Vielfalt an Produkten, die 3M entwickelt und herstellt.
Dann gings ins Eingemachte und es wurde anschaulich gemacht, wie so ein TFT-Bildschirm aufgebaut ist und was man alles bei der Entwicklung dieser Bildschirme und den Produkten rund um den Bildschirm (Schutz, Pflege, Reparatur) beachten muss.
Nach der Theorie folgte die Praxis in 3 Gruppen. Jede Gruppe kam nacheinander in die unterschiedlichen Workshops zum Thema Displayschutz, Lichtausnutzung/-ausbeute in TFTs und bei anderen Produkten und zum Thema Blickschutzfilter bei PDAs und Notebooks.
Im Workshop zum Displayschutz konnte jeder Teilnehmer verschiedene Folien selber testen. Dazu bekam jeder auch ein Testset mit verschiedenen Stiften, Radierern, etc. um die Folien auf ihre Eigenschaften (Abrieb, Kratzfestigkeit, etc.) zu testen.
Im sogenannten Dark Room gab es einen Einblick in die verschiedenen Schichten eines TFT-Bildschirms und was das ein Aufwand ist das Licht gleichmäßig und möglichst ohne viel Verlust hinter den kompletten Schirm zu bekommen. Außerdem wurde in die Technik der reflektierenden Schilder, Kleidung, etc. eingeführt, was jeder Teilnehmer auch wieder selber ausprobieren konnte.
Der dritte Teil war dem Thema Blickschutz gewidmet. Dabei ging es um Tests auf den eigenen mitgebrachten Geräten. Die Blickschutzfilter bestehen u.a. aus Lamellen, die die Blickrichtung einschränken, aber bei TFT-Bildschirmen auch zu sichtbaren Störungen führen können, was durch die Änderung des Winkels vermindert, bzw. verhindert werden kann.
Viele Ideen, die in zukünftigen Produkten einfliessen könnten, wurden dann noch zum Abschluss in großer Runde zusammengetragen.
Hungern und verdursten brauchte auch keiner und somit war die Veranstaltung eine Runde Sache.
Einzig die Zeitfenster für die einzelnen Stationen waren ein wenig zu kurz bemessen. Einen ausführlichen Bericht mit Fotos wird es auch noch auf den PUG-Seiten geben.


